Womo-Travel: Lac du Salagou

Lac du Salagou
Einer meiner Lieblingsorte in Südfrankreich ist auf jeden Fall der Lac du Salagou, ein 7 km² großer Stausee in der Nähe des Örtchens Clermont-l’Hérault in der Region Languedoc-Roussillon, der 1968 fertiggestellt wurde.  Vorher durfte jedoch ein Besuch bei der Huilerie Confiserie Coopérative de Clermont-l’Hérault nicht ausbleiben, wo wir uns mit hochwertigem Olivenöl, leckerer Olivenpaste, duftendem Olivenduschgel und anderen wunderbaren südfranzösischen Produkten eingedeckt haben.

Lac du Salagou
Das ungewöhnlich rote Ufer des Sees und die umliegenden Hügel bestehen aus zerbröseltem Buntsandstein, für dessen Ablagerung frühere Vulkane verantwortlich sind. Besonders bei Sonne sieht die Landschaft dadurch einfach herrlich aus.

Lac du Salagou
Der See wird heute zum Baden, Surfen, Campen und Segeln genutzt. Rundherum kann man wunderschön wandern und Fahrrad fahren. Vor allem an dem von uns favorisierten Nordufer hält sich aber auch im Sommer der Andrang in Grenzen. Jetzt im Frühjahr ist es sowieso absolut ruhig und entspannt.

Lac du Salagou
Deshalb ist es in dieser Jahreszeit auch kein Problem, mit dem Wohnmobil auf dem großen Platz neben dem Campingplatz Les Vailhés zu übernachten. Eigentlich darf man hier sonst nur tagsüber stehen. Von hier aus ist auch die Auberge du Lac zu Fuß zu erreichen, wo man eigentlich recht passabel essen kann, die aber zu unserem Bedauern an diesem Montag geschlossen hatte. Aber wir sind ja glücklicherweise mit einer Bordküche ausgestattet.

Insgesamt gibt es rund um den See wohl vier mehr oder weniger sparsam ausgestattete Campingplätze, der bereits erwähnte Les Vailhés kann durchaus empfohlen werden (wobei unsere dortigen Erfahrungen bereits einige Jahre zurückliegen).

Lac du Salagou
Auch hier haben wir also wieder einen wunderbar entspannten Tag verbracht und die paar Tropfen am Abend konnten uns nicht die Laune verderben, schon gar nicht, wenn sie so einen wunderbaren Regenbogen hervorbringen.

Für die restlichen Urlaubstage ging es weiter zur Verwandtschaft ins Gebirge, genauer die Cevennen, die die südöstlichen Ausläufer des Zentralmassifs sind. Auf knapp 750 m war es zwar ziemlich frisch, dafür aber noch ruhiger, Natur pur und eine außergewöhnliche Freiheit auf ausgedehnten Spaziergängen hat vor allem unser wildes Aussie-Mädchen Luna voll und ganz genossen.

Wie verbringt ihr den euren Urlaub am liebsten, ruhig und „langweilig“ in der Natur oder muss da ordentlich der Bär steppen?

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das sieht ja wundervoll aus! Die Landschaft gefällt mir sehr gut und es sieht sehr ruhig aus. Könnte ich mir auch mal gut als Ausflugsziel vorstellen.
    Berge sind da nicht zufällig in der Nähe? Wir lieben bergsteigen nämlich sehr 😉

    Liebe Grüße

  2. Hallo Susanne,

    das sind wirklich wunderbare Bilder. Dieser Ort sieht aus wie ein kleines Paradies. In meinem Urlaub gehört Natur auf jeden Fall auch dazu. Am liebsten mag ich private Unterkünfte, kleine Bungalows oder so was. Aber ich fahre dann auch gerne mal zum Tagesausflug in eine tolle Großstadt, wenn eine in der Nähe ist.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,
    LG Nora

    • Vielen Dank, Nora. Ja, für mich ist das auch ein kleines Paradies. Wenn ich nicht campe, kommen für mich auch nur kleine gemütliche Unterkünfte in Frage, Stadtbesuche sind bei uns in letzter Zeit etwas rar geworden wegen unserer Hunde, hätte ich aber auch mal wieder Lust drauf.

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